Anwalt bei Einbruch in München

Strafverteidiger München – Fachanwalt Strafrecht München

Ihre Rechtsanwältin

Rechtsanwalt Katja Günther

Katja Günther

Als Rechtsanwältin spezialisiert sich Frau Günther seit über 14 Jahren auf Strafrecht. Durch Ihr Geschick in der Prozessführung konnte sie viele Beschuldigte vor dem Gefängnis oder hohen Geldstrafen bewahren. Frau Günther vertritt Sie mit Feingefühl.

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Ihr Rechtsanwalt bei Einbruch

Der Einbruch ist im Strafgesetzbuch nach § 242 (Diebstahl) geregelt. In der Rechtspraxis tritt das Delikt jedoch nahezu immer in Kombination mit den §§ 243 und 244 auf, in denen besonders schwerer Diebstahl sowie Wohnungseinbruchsdiebstahl definiert werden. Als Einbruch gilt das rechtswidrige Eindringen in einen abgegrenzten Bereich. Zudem muss zur Erfüllung des Straftatbestands ein Hindernis überwunden worden sein.

In der Arbeit als Strafverteidiger in München ist jedoch keineswegs immer dann, wenn ein Hindernis überwunden wurde, gleich von einem Einbruch auszugehen. Wurde beispielsweise eine Mauer lediglich aus Spaß überwunden oder zum Zweck das dahinter befindliche Eigentum zurückzuholen, so lässt sich allenfalls von einem Hausfriedensbruch ausgehen. Mit anderen Worten muss bei einem Einbruch auch die Absicht einer Bereicherung im Spiel sein, um eine Verurteilung zu erwirken.

Der „klassische“ Einbruch erfolgt unter Verwendung physischer Gewalt gegenüber Türen, Fenstern oder Schlössern. So werden meist die Schließzylinder mit Bohrmaschinen und Drähten oder auch die Türblätter und Fensterscheiben durch Einschlagen beschädigt. Nach polizeilicher Erkenntnis werden drei Tätergruppen unterschieden. Neben organisierten Banden aus dem Ausland kann es sich um örtliche Einbrecher oder auch um die so genannte Beschaffungskriminalität Drogenabhängiger handeln. Dass sich ein Einbruch vor allem in der Nacht ereignet, ist längst widerlegt. Statistisch entfallen 40 Prozent der versuchten oder vollendeten Straftaten auf den Tag. Es ist jedoch leider nur von einer geringen Aufklärungsquote in Höhe von 15,7 Prozent (2012) auszugehen. Anders als bei einer Fülle anderer Straftaten kann ein Einbruch durch die Einleitung der richtigen präventiven Maßnahmen weitgehend verhindert werden. Existieren ausreichende Schließanlagen, zahlreiche Hindernisse oder wird die Anwesenheit von Personen im betreffenden Objekt simuliert, so sinkt die Einbruchswahrscheinlichkeit deutlich.

Bei einer Verurteilung wegen Einbruchs bzw. wegen Diebstahls, der mit vorherigem Einbruch einhergeht, drohen dem Straftäter zum Teil auch zivilrechtliche Folgen. Viele Opfer sind aufgrund des Eindringens in ihre Privatsphäre traumatisiert und müssen in der Folge eine Psychotherapie aufsuchen.

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