Anwalt bei Raub & Überfall in München

Strafverteidiger München – Fachanwalt Strafrecht München

Ihre Rechtsanwältin

Rechtsanwalt Katja Günther

Katja Günther

Als Rechtsanwältin spezialisiert sich Frau Günther seit über 14 Jahren auf Strafrecht. Durch Ihr Geschick in der Prozessführung konnte sie viele Beschuldigte vor dem Gefängnis oder hohen Geldstrafen bewahren. Frau Günther vertritt Sie mit Feingefühl.

Ihre Vorteile

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Transparente Kosten für Erstberatung 190 €

Jetzt beraten lassen: +49 (0)89 24 204 450

Ihr Rechtsanwalt bei Raub

Ein Raub ist genau genommen ein Diebstahl, bei dem allerdings entweder Gewalt angewendet oder diese angedroht wird. Es geht entsprechend um das Entwenden bzw. Wegnehmen eines Gegenstands, das mit einer Nötigung bzw. der Bedrohung für Leib und Leben einhergeht.

Geregelt wird Raub in § 249 StGB. Dort ist explizit von Diebstahl mit einem qualifizierten Nötigungsmittels die Rede, der mindestens mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr bestraft wird.

In der Arbeit eines Strafverteidigers muss Raub immer wieder gegenüber anderen, vermeintlich ähnlichen, Delikten abgegrenzt werden. Wird beispielsweise der Tod eines Raubopfers absichtlich herbeiführt, so ist von einem Mord aus Habgier (§ 261 StGB) auszugehen. Ebenfalls „verwandte“ Delikte sind die „räuberische Erpressung“ (§ 255 StGB), „erpresserischer Menschenraub“ (§ 239 StGB) oder auch „räuberischer Diebstahl“ (§ 252 StGB), um nur einige zu nennen.

Als qualifizierend und erschwerend wirkt sich ein schwerer Raub aus. Dieser ist nach dem Gesetz immer dann gegeben, wenn eine Waffe oder ein gefährliches Werkzeug zum Einsatz kamen oder wenn der Raub in einer Bandenorganisation erfolgte. Auch strafverschärfend kann sich das In-Gefahr-bringen des Opfers auswirken.

Die schwerste Form ist der Raub mit Todesfolge, der nicht unter zehn Jahren Freiheitsstrafe, teilweise sogar lebenslänglich nach sich ziehen kann. Der Unterschied zum Mord besteht in der Leichtfertigkeit, die bei der Tat zutage tritt. Ein Beispiel ist das Zustechen mit einem Messer ohne die Absicht, das Opfer zu töten. Läuft der Räuber daraufhin weg und die beraubte Person stirbt an den Folgen, so ist davon auszugehen, dass dieser Tod zumindest billigend in Kauf genommen wurde.

In der medialen Berichterstattung gibt es kaum ein anderes Delikt, das eine so große Aufmerksamkeit genießt wie Raub. Manche der Straftäter erlangen sogar traurige Berühmtheit und wurden durch Verfilmungen ihres Lebens wie Popstars geehrt. Beispiele hierfür sind der britische Posträuber Ronald Biggs, der US-Amerikaner John Dillinger oder auch das Paar „Bonnie and Clyde“. Aus juristischer Sicht ist dieser Verharmlosung allerdings deutlich entgegen zu treten.

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