Menschenhandel / Zuhälterei

Strafverteidiger München – Fachanwalt Strafrecht München

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Menschenhandel / Zuhälterei

Trotz verstärkter Diskussionen in der Öffentlichkeit, ist Prostitution für sich genommen kein strafbares Delikt mehr. Seit 2001 existiert in Deutschland sogar das Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten, das so genannte ProstG, in dem die Tätigkeit im vermeintlich „ältesten Gewerbe der Welt“ als Dienstleistung definiert wird. In früheren Zeiten galt hier § 138, Abs. 1 BGB, der die Dienste einer Prostituierten als sittenwidrig ansah und damit auch keine Notwendigkeit der Bezahlung sah.

Im Rahmen der Gesetzesänderungen wurden § 180a StGB und § 181a StGB dahingehend geändert, dass Zuhälterei nicht mehr per se als strafbar gilt. Ein Zuhälter darf einer Prostituierten seither ein Arbeitsumfeld schaffen, solange diese dabei nicht ausgebeutet wird.

Nichtsdestotrotz ist Zuhälterei in Verbindung mit Ausbeutung oder auch nur der Bestimmung von Arbeitszeiten und Arbeitsausmaß mit einer Freiheitsstrafe zwischen einem halben und fünf Jahren zu ahnden.

Deutlich drastischer fallen die Strafen bei Menschenhandel gemäß § 180 StGB aus. Hier geht es konkret um Frauen oder Mädchen aus ärmeren Ländern, die zum Zweck der Prostitution nach Deutschland gebracht werden. In den meisten Fällen geht der Menschenhandel mit Verstößen gegen Meldepflichten, das Arbeits- sowie das Sozialversicherungsrecht einher. In den Medien ist dann von Zwangsprostituierten die Rede, die meist gegen ihren Willen festgehalten werden.

Auch beim Vorwurf von Zuhälterei oder Menschenhandel steht Ihnen ein Fachanwalt für Strafrecht beratend zur Seite. Im Fall einer Anklage existieren immer auch Möglichkeiten einer effizienten Verteidigung, die gängigen Vorurteilen und Vorverurteilungen die Stirn bietet.

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