Verbreitung pornografischer Schriften

Strafverteidiger München – Fachanwalt Strafrecht München

Wir freuen uns darauf auch Sie zu vertreten
und Ihre rechtlichen Interessen zu wahren.

Verbreitung pornografischer Schriften

Die Zeiten, in denen die Verbreitung pornografischer Schriften grundsätzlich mit einer Strafe versehen wurde, sind mittlerweile vorbei. Nichtsdestotrotz finden sich gemäß § 184 StGB noch einige Tatbestände, die unter Strafe stehen.

Ein Beispiel hierfür ist beispielsweise das Zugänglichmachen gegenüber Personen unter 18 Jahren oder auch nur das Präsentieren in Räumen, die minderjährigen Personen offenstehen.

Ebenfalls existiert in diesem Kontext noch der § 184a StGB, der sich mit der Verbreitung pornografischer Schriften, die Gewalttätigkeiten oder sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zeigen, auseinandersetzt. Bei beiden ist sowohl die Herstellung als auch der Bezug, die Lieferung, das Zugänglichmachen etc. strafbar. Die § 184b und § 184c widmen sich dann der Verbreitung pornografischer Schriften, in denen Kinder oder Jugendliche zu sehen sind.

Beachtlich ist in diesem Bereich die Zunahme der Delikte in Deutschland. Waren 2003 noch 7.763 Anzeigen zu verzeichnen, stieg diese Zahl auf 15.973 im Jahr 2007. Mittlerweile hat sich die Zahl der erfassten Fälle aber wieder auf 10.724 (2011) bzw. 9.547 (2012) eingependelt. Die Aufklärungsquote liegt konstant bei etwa 84 Prozent.

Wer der Verbreitung pornografischer Schriften angeklagt ist, sollte sich umgehend mit einem Fachanwalt für Strafrecht in Verbindung setzen. Meine Kanzlei ist auf solche Fälle spezialisiert und bietet Ihnen eine umfassende Beratung und die Erarbeitung einer effizienten Verteidigungsstrategie.

Menü