Anwalt für Internetstrafrecht in München

Bei Computer- und Internetstrafsachen handelt es sich rechtlich gesehen nicht um einen klar abgrenzbaren Bereich. Mit Computer und Internet werden heute Straftaten quer durch das Strafgesetzbuch begangen, wobei sich zahlreiche strafrechtlich relevante Bereiche überschneiden.

Ich vertrete Sie erfahren, diskret und mit Biss

Katja Günther ist Fachanwältin für Strafrecht und verteidigt seit über 15 Jahren ihre Mandanten. Kontaktieren Sie mich!

5,0 ★★★★★ bei 60 Google-Bewertungen

  • Das Urheberrecht ist die Grundlage für die Verfolgung unerlaubter Downloads und Nutzung von Musik, Grafiken oder Texten
  • Das Sexualstrafrecht kommt bei Kinderpornografie oder Darstellungen sexueller Gewalt zur Anwendung.
  • Das Wirtschaftsstrafrecht spielt bei der Abwicklung des E-Commerce eine große Rolle (z. B. bei Betrug, Wirtschaftsspionage durch „Hacker“, unerlaubte Werbung durch Spam-Mails).
  • Die Verbreitung von volksverhetzenden politischen Inhalten per Mail oder Webseite berührt das allgemeine Strafrecht.

Die Aufklärungsrate steigt

Die Betroffenen wiegen sich angesichts der vermeintlichen Anonymität, ihrer Standortunabhängigkeit und der im World Wide Web herrschenden Unübersichtlichkeit teilweise in der trügerischen Sicherheit, sie seien dem Zugriff der Strafverfolgungsbehörden nicht ausgesetzt. Diese Annahme ist mittlerweile falsch. Angesichts der sich ständig erhöhenden Kontrolldichte handelt es sich beim Internet keineswegs mehr um einen unbeobachteten Raum. Die Kriminalstatistiken belegen in den letzten Jahren einen rasanten Anstieg der Computer- und Internetkriminalität, was nicht nur auf die Zunahme der Internetstraftaten, sondern im besonderen Maße auch die erhöhte Aufklärungsrate der Ermittlungsorgane zurückzuführen ist

Werden Verdächtige durch die Ermittlungsbehörden individualisiert, sind Maßnahmen wie Durchsuchungen verbunden mit der Beschlagnahme von Unterlagen und Computern keine Seltenheit. Neben dem Umstand, dass die Auswertung der Geräte teilweise Monate in Anspruch nimmt, können bei der Prüfung des Festplatteninhalts weitere Dateien und Programme aufgefunden werden, deren Vorhandensein üblicherweise nicht preisgegeben worden wäre (z.B. Raubkopien o.Ä.).

Von Ihrem Anwalt sind besondere Kenntnisse gefordert

Computer- und Internetstrafsachen verlangen sowohl den Strafverfolgungsorganen als auch den Strafverteidigern besondere Kenntnisse ab. Die zutreffende Bewertung etwa technischer Abläufe, digitaler Beweismittel und sonstiger Besonderheiten wird nur demjenigen Gelingen, der über diese Kenntnisse verfügt. Ohne solche Kenntnisse hingegen wird ein erfolgreiches Handeln nur schwer möglich sein.

Kinderpornografie

Ein häufiger Fall von Internetstrafrechts-Fällen ist Kinderpornografie: Das Verbreiten von kinderpornografischen Schriften wird streng nachverfolgt und in der Regel mit einer Freiheitsstrafe versehen. Doch jüngste Fälle zeigen, dass Strafen, die unter § 184b StGB fallen, auch mit einer Bewährungsstrafe bestraft werden können.

Weiterlesen